Jubiläumskonzert



Anita Freimuth begrüßt das Publikum   Die Gebenbacher Blasmusik wird 20 Jahre alt, und alle feiern mit: Am Samstag abend, den 27. Mai, fand das Frühjahrskonzert statt, das in diesem Jahr von der Blasmusik alleine gestaltet wurde. Unter der Leitung von Gerhard Böller stellten die Musiker ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Für etwas mehr als zwei Stunden wurde das Publikum in der vollbesetzten Mehrzweckhalle in Gebenbach unterhalten.
Mit der Feuerwerksmusik läutete die Blasmusik das Konzert ein. Dieses Werk von Georg Friedrich Haendel war für eine Siegesfeier des englischen Königshauses im 18. Jahrhundert komponiert worden. Die Blasmusik hatte einen anderen Anlass, aber dennoch passte die Feuerwerksmusik hervorragend als Einstieg in ein rundum gelungenes Jubiläumskonzert.
 

  Gerhard Böller gab dann den Dirigentenstab an Siegfried Siegert weiter, der den Takt zu "King Arthur" von Kees Schoonenbeck angab. Eine feierliche Stimmung machte sich während dieses Werkes breit, das in majestätischen Klängen die Zeit der Ritter der Tafelrunde heraufbeschwor.
Der erste Teil des Konzertes war der klassischen und klassizistischen Musik gewidmet. Im Anschluss an King Arthur folgte "King's Tower" von J. Grain, und dann "Classic Tune" von Georg Stich, ein Stück, in dem eine klassisch anmutende Melodie in den verschiedenen Stimmen variiert wurde. Anschließend folgte, zu Ehren des Ehrenvorsitzenden Martin Schüßlbauer, der Fliegermarsch von H. Dostal.
 



  Anlässlich eines zwanzigjährigen Jubiläums durften natürlich auch die Ehrungen der langjährigen Mitglieder nicht fehlen. Bernhard Schmausser, Vorsitzender des Patenvereins, der Musikkapelle Ursensollen, und stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes des Nordbayerischen Musikbundes, konnte die Urkunden überreichen. Auch ein besonderes Jubiläum konnte gefeiert werden: Für seine 30-jährige Aktivität als Musiker konnte Bernd Rösch eine Medaille und ein Geschenk entgegennehmen. Die Vorsitzende der Gebenbacher Blasmusik, Anita Freimuth, fügte dabei an: "Eigentlich haben wir ja ein bisschen geschwindelt - denn eigentlich ist der Bernd schon seit 35 Jahren dabei. Aber für dieses Jubiläum gibt es keine Urkunde."   Ehrung langjähriger Mitglieder  

  Auch der Gebenbacher Bürgermeister Peter Dotzler meldete sich zu Wort. Die Gebenbacher Blasmusik habe sich in den vergangenen zwanzig Jahren zum musikalischen Aushängeschild der Pfarrgemeinde gemausert. Die Jugendarbeit, die dabei geleistet wurde und wird, sei für die Gemeinde unbezahlbar. Als Anerkennung für ihre Leistung überreichte er der Vorsitzenden einen Scheck von der Gemeinde Gebenbach und einen Umschlag mit einer Zuwendung des Landkreises als Zuschuss für die Neuanschaffung der Jacken, die für die nächste Zeit geplant ist.  

  Volle Konzentration   Und dann war der Nachwuchs an der Reihe. Die Flötenkinder von Andrea Lindner und Katharina Fick zeigten mit ein paar Stücken, was sie bei ihren Ausbilderinnen gelernt hatten. Nach einer kleinen Pause ging es traditionell mit zwei Polkas weiter. Moderne Klänge bestimmten den zweiten Teil des Konzerts. Gleich zwei Märsche zusammen, nämlich den Sternenbannermarsch und den Radetzkimarsch waren in "Radetzky Forever" zu hören. R. van der Velde hatte die beiden Stücke zu einem "musical joke" kombiniert, und heraus kam eine Mischung, die dem Publikum ein Schmunzeln entlockte. Eine Auswahl aus "Jesus Christ Superstar" von Andrew Lloyd Webber folgte, und dann vertauschte Gerhard Böller den Dirigentenstab mit dem Sopransaxophon und spielte die Melodie bei "The Rose" von Amanda McBroom. Erinnerungen an das Antenne-Bayern-Sommerfest wurden bei den "Golden Hits" der Beach Boys wach. Den Abschluss zu dem rundum gelungenen Konzert machte dann Wonky Tonky von J. Evenepoel.  

(Text und Bilder: Christina Amann, Amberger Zeitung)


Weitere Bilder gibts im


Zur Startseite
24.03.2008
© Blasmusik Gebenbach e.V.